Essstörungen

Essstörungen sind gekennzeichnet durch obsessive Bedenken hinsichtlich des Gewichts und störende Essgewohnheiten, die sich negativ auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirken. Fütterungs- und Essstörungen, die früher im Säuglingsalter und in der Kindheit diagnostiziert wurden, wurden im DSM-5 in diese Kategorie verschoben.  Arten von Essstörungen umfassen:

Anorexia nervosa

Anorexia nervosa ist durch eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme gekennzeichnet, die zu Gewichtsverlust und einem sehr geringen Körpergewicht führt. Diejenigen, die an dieser Störung leiden, haben auch ein Interesse und eine Angst vor Gewichtszunahme sowie eine verzerrte Sicht auf ihr eigenes Aussehen und Verhalten.

Bulimie

Bulimia nervosa beinhaltet  kompensatorischen Verhaltensweisen wie selbstinduziertes Erbrechen, den Missbrauch von Abführmitteln oder Diuretika und übermäßiges Training.

Ruminationsstörung

Die Ruminationsstörung ist gekennzeichnet durch das Aufstoßen von zuvor gekauten oder verschluckten Nahrungsmitteln, um sie entweder auszuspucken oder erneut zu schlucken. Die meisten Betroffenen sind Kinder oder Erwachsene mit Entwicklungsverzögerung oder geistiger Behinderung.

Zusätzliche Probleme, die aus diesem Verhalten resultieren können, sind Karies, Geschwüre der Speiseröhre und Unterernährung.

Pica

Pica beinhaltet das Verlangen und Konsumieren von Non-Food-Substanzen wie Schmutz, Farbe oder Seife. Die Störung betrifft am häufigsten Kinder und Menschen mit Entwicklungsstörungen.

Binge-Eating-Störung

Die Binge-Eating-Störung wurde erstmals im DSM-5 eingeführt und umfasst Episoden von Binge-Eating, bei denen die Person über einen Zeitraum von ein paar Stunden eine ungewöhnlich große Menge konsumiert. Menschen essen nicht nur zu viel, sondern haben auch das Gefühl, keine Kontrolle über ihr Essen zu haben. Binge-Eating-Episoden werden manchmal durch bestimmte Emotionen ausgelöst, z. B. durch Glück oder Angst, durch Langeweile oder nach stressigen Ereignissen.