Impulskontrollstörungen

Impulskontrollstörungen sind solche, bei denen Emotionen und Verhaltensweisen nicht kontrolliert werden können, was zu einer Schädigung von sich selbst oder anderen führt. Diese Probleme mit emotionaler und Verhaltensregulierung sind gekennzeichnet durch Handlungen, die die Rechte anderer verletzen, wie z. B. die Zerstörung von Eigentum oder körperlicher Aggression, und / oder solche, die im Widerspruch zu gesellschaftlichen Normen, Autoritätspersonen und Gesetzen stehen. Arten von Impulskontrollstörungen umfassen:

Kleptomanie

Kleptomanie beinhaltet die Unfähigkeit, den Impuls zum Stehlen zu kontrollieren. Menschen mit Kleptomanie stehlen oft Dinge, die sie nicht wirklich brauchen oder die keinen wirklichen Geldwert haben. Menschen mit dieser Erkrankung erleben eskalierende Spannungen, bevor sie einen Diebstahl begehen, und fühlen danach Erleichterung und Befriedigung.

Pyromanie

Pyromanie beinhaltet eine Faszination für Feuer, die zu Feuerausbrüchen führt, die das Selbst und andere gefährden. Menschen, die gezielt und absichtlich mit Pyromanie kämpfen, haben mehr als einmal Feuer gelegt. Sie erfahren auch Spannung und emotionale Erregung, bevor sie ein Feuer anzünden.

Intermittierende Explosionsstörung

Die intermittierende Explosionsstörung ist gekennzeichnet durch kurze Ausbrüche von Wut und Gewalt, die für die Situation unverhältnismäßig sind. Menschen mit dieser Störung können als Reaktion auf alltägliche Belästigungen oder Enttäuschungen in wütende Ausbrüche oder gewalttätige Handlungen ausbrechen.

Verhaltensstörung

Eine Verhaltensstörung ist eine Erkrankung, die bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren diagnostiziert wird, die regelmäßig gegen soziale Normen und die Rechte anderer verstoßen. Kinder mit dieser Störung zeigen Aggression gegenüber Menschen und Tieren, zerstören Eigentum, stehlen und täuschen und verstoßen gegen andere Regeln und Gesetze. Diese Verhaltensweisen führen zu erheblichen Problemen in der akademischen, beruflichen oder sozialen Funktionsweise eines Kindes.

Oppositionelles Trotzverhalten

Die oppositionelle trotzige Störung beginnt vor dem 18. Lebensjahr und ist durch Trotz, Reizbarkeit, Wut, Aggression und Rachsucht gekennzeichnet. Während sich alle Kinder manchmal trotzig verhalten, weigern sich Kinder mit oppositioneller trotziger Störung fast immer, den Anforderungen von Erwachsenen nachzukommen, und verhalten sich so, dass sie andere absichtlich ärgern.